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09.06.2021

ZSC II: Aus Freude am Eishockey

Im Jahre 2012 wollten ehemalige ZSC-Junioren, welche unter anderem bei diversen Vereinen im Kanton Zürich spielten, wieder zu ihrem Stammverein zurückkehren. Da die Vorgängermannschaft im Jahre 2011 durch den Verein aufgelöst wurde, fragte die Gruppe um die Brüder Staub beim ZSC an, ob man unter dem Namen ZSC II wieder mit dem alten Logo auf der Brust in den Meisterschaftsbetrieb eingreifen darf. Der damalige Präsident Ernst Meier willigte ein und legte damit den Grundstein zur Wiederbelebung der Mannschaft. Raphael Staub diente dem Team als erster Kapitän nach der Neugründung. Dieses Amt hielt er über fünf Jahre inne und führte die Mannschaft zu zwei Aufstiegen.
Dem Vorstand vom ZSC liegt die Mannschaft und der Verein sehr am Herzen. Aus diesem Grund kann sich die Mannschaft immer auf die Unterstützung des Vorstands verlassen. Die Tradition mit dem alten ZSC-Logo zu spielen hat einen hohen Stellenwert und verbindet sowohl Vorstand, Spieler und Passivmitglieder. Alle ziehen an einem Strang und wollen nur das Beste für den ZSC. Um der Tradition mehr Ausdruck zu verleihen, verzichtet der ZSC auf Trikotsponsoren und stemmt die finanziellen Einbussen aus eigener Kraft.

Eine neue Mannschaft entsteht

Bei der erneuten Gründung der Mannschaft im Jahre 2012 bestand der Kader aus 16 Spielern. Die meisten Spieler spielten bereits in jungen Jahren für den ZSC. Im Frühjahr 2018 traten viele Spieler zurück oder wechselten zu einer anderen Mannschaft. Um die Spieler, welche dem ZSC treu blieben, wurde ein neues Team aufgebaut. Spieler von anderen Teams und andere ehemalige ZSC-Junioren wurde erfolgreich integriert.
Auch die neuen Spieler des ZSC II haben verschiedene Wege hinter sich. Viele durchliefen die Juniorenabteilung beim ZSC. Als neuer Kapitän übernahm der ehemalige ZSC-Junior Filip Grujovic. Analog zu früheren Zeiten fanden eine Hand voll Bündner den Weg zum Team. Ein weiterer Spieler hat sein Handwerk in Deutschland erlernt und in der dritthöchsten deutschen Liga gespielt. In der neuen Konstellation wurden nun zwei Saisons bestritten, welche das Team weiter zu einer homogenen Einheit zusammenwachsen liess.
Vielen Lesern, welche in den letzten 30 Jahren mit den ZSC-Junioren in Kontakt kamen, sind die Namen Carlo Strebel und Heinz Herter ein Begriff. Seit der Neugründung der Mannschaft haben sie als Coaches das Zepter an der Bande übernommen und stecken viel Herzblut in das Team. Mit ihrer Erfahrung und dem Knowhow, welches sie über die Jahre gesammelt haben, bilden sie einen sehr wichtigen Bestandteil der Mannschaft. Die Spieler sind sich bewusst, dass ohne den Einsatz der beiden, ein solcher Spiel -und Meisterschaftsbetrieb nicht möglich wäre.

Sportliche Entwicklung

Die Ambitionen des ZSC waren seit je her klar: man will sich langfristig in der dritten Liga etablieren. Als in der ersten Saison direkt der Aufstieg gelang, waren natürlich alle überglücklich. Leider konnte man die Liga in der folgenden Saison nicht halten und stieg mit Pleiten, Pech und Pannen ab. In der anschliessenden Saison konnte man durch Neuzugänge den Kader breiter gestalten und peilte mit einer perfekten Saison den erneuten Aufstieg an. Obwohl man die vierte Liga dominierte, scheiterte man jeweils in den Aufstiegsspielen. Im Frühjahr 2017 war der Aufstieg jedoch Tatsache. Dieses Mal wollte man es besser machen in der höheren Liga und startete mit einigen Siegen über etablierte Drittligateams. Da die Mannschaft jedoch von der Verletzungshexe heimgesucht wurde, musste man teilweise mit weniger als zwei kompletten Linien antreten, was ein Ligaerhalt verunmöglichte. Nach dem erneuten Abstieg aus der Drittliga kam der grosse Umbruch. Seither agiert die Mannschaft in der vierten Liga und peilt eine erneute Rückkehr in die dritte Liga an.

Freude und mehr

Für alle Teammitglieder steht die Freude am Eishockey im Vordergrund. Jedoch wird trotz der beruflichen Tätigkeit aller Spieler versucht eine Vorbereitung zu bestreiten, welche uns optimal auf die Saison einstellt. Das Ziel bleibt, neben der Freude am Hockey, den Verein bestmöglich zu repräsentieren und in die dritte Liga aufzusteigen. Aufgrund der aktuellen Lage musste die derzeitige Meisterschaft leider bereits nach zwei Spielen abgebrochen werden. Somit wurden alle Ambitionen für einen Aufstieg sehr früh begraben. Nichtsdestotrotz schaut man bereits jetzt voraus, um das Ziel des Aufstieges ab dem nächsten Herbst wieder in Angriff zu nehmen.
Abseits des Eisfeldes plant der Verein weiterhin als Familie zusammenzuwachsen, die Tradition aufrecht zu erhalten und gute Aktivitäten zu entwickeln. Gemeinsam sollen die sportlichen Ziele erreicht werden und es soll eine gute Atmosphäre im Verein herrschen.

Über Facebook und die Webseite kann man sich über die aktuellen Termine der Mannschaft auf dem Laufendem halten und man freut sich stets über lautstarken Support von den Tribünen der KEBO aus.