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24.09.2021

11. SCHWEIZERMEISTERTITEL FÜR GC HERREN 70+

Das GC Herrenteam 70+ besiegte den TC Nyon an der Interclub-Meisterschaft in Burgdorf mit deutlichen 4:0. Trotzdem sorgte die Finalpartie für spannende Momente und abgekaute Nägel.


Am 4. September fanden in Burgdorf die Finalspiele um den Interclub-Schweizermeistertitel in den Kategorien Damen 30+, 40+, 50+ und Herren 35+, 45+, 55+, 65+ und 70+ statt. Das GC Herrenteam 70+ holte den Titel schliesslich zum 11. Mal nach Zürich. Mit dem TC Nyon hatte GC einen starken Gegner zu bezwingen. Trotz den Top-Spielern der Gegnermannschaft gab sich Captain Robert Bider siegessicher: «Das GC Herrenteam zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht nur auf einzelne Ausnahmespieler gebaut ist, sondern dass alle Mitglieder auf einem sehr hohen Niveau spielen.» Deshalb seien Abwesenheiten aufgrund von Verletzungen oder Krankheit nicht so schmerzhaft wie bei anderen Teams. Diesmal versammelten sich die Spieler aber bei bester Gesundheit und schönstem Spätsommerwetter auf der Anlage des TC Burgdorf.


Goldene Händchen und intensive Matches

Im ersten Einzel traf Rolf Spitzer auf Patrice Beust, der in den 1960er Jahren Doppel für das französische Davis-Cup-Team gespielt hatte. Spitzer konnte zu Beginn mit vielen langen Bällen punkten und führte schnell mit 4:1, als Beust plötzlich besser aufkam, angriff und sieben Games in Serie gewann. Mit Unterstützung seines Teamkameraden Schmidle konnte sich Spitzer wieder sammeln und sicherte sich den zweiten Satz klar mit 6:3. Am Ende entschied er das Champions Tiebreak mit 10:3 und konnte über seinen Sieg jubeln. Wolfram Schmidle trat gegen Daniel Hazelton an, der besonders für sein Goldhändchen bekannt ist. «Er kann aus jeder Situation das Beste herausholen und ist deshalb ein ernstzunehmender Gegner», so Robert Bider. Entsprechend schwer war der Auftakt des Spiels für Schmidle. Trotzdem gelang es ihm, sich mit je einem Break in zwei hart umkämpften Sätzen durchzusetzen und den wichtigen Sieg zu sichern. Im dritten Einzel traten Jorge Lemann und Jacques Gaillard gegeneinander an, wobei Lemann das Spiel deutlich für sich entschied. Auf der vierten Position lieferte sich Urs Frölicher, ehemaliger Top-Tennisspieler und Verbandsarzt bei Swiss Tennis, ein spannendes Match mit Jean-Paul Turrian. Nach unglaublichen 1,5 Stunden entschied auch Frölicher sein Spiel für sich – mit 6:0 und 6:0.


Siegesfeier und Trainingswoche

«Auch wenn das Resultat mit 4:0 eindeutig ausgefallen ist, blieb der Final bis zum Schluss spannend», schwärmt Robert Bider. Das Team werde seinen Sieg Ende Oktober bei Jorge Lemann in Rapperswil feiern. Fast noch mehr als auf die Feier freut sich das Team auf die Trainingswoche, die – so Corona will – im kommenden Frühling wie gewohnt in Mallorca stattfinden wird.

 

Pamela Schefer