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23.04.2021

KURZNACHRICHTEN AUS DEM GC SPORT

Der GC Sport in Kürze. Die GC Sektion Unihockey verpasste das Saisonziel. Das NLA-Team musste überraschend in den Playoff-Halbfinals gegen den Vierten der Master-Round Wiler-Ersigen die Segel streichen. Die Fussballer dagegen haben noch das Ziel "nach zwei Jahren Challenge League Wiederaufstieg in die höchste Liga" noch fest im Auge. Ein hohes persönliches Ziel hat dafür GC Handball-Schiedsrichter Arthur Brunner (mit seinem Parner Morad Salah) bereits erreicht: Die beiden internationalen Schiedsrichter wurden für die Olympischen Spiele in Tokio aufgeboten.

 

FUSSBALL 

Vorentscheidung zum Direktaufstieg gefallen? Vorgestern Freitagabend zeigten sich die Grasshopper, nach zuletzt schwankenden Leistungen, wieder von ihrer besten Seite und wiesen den Runner-up FC Thun in die Schranken. Das Team von Cheftrainer Pereira zeigte, auch wenn es bereits in der achten Spielminute durch einen unglücklichen Gegentreffer 0:1 in Rückstand geraten war, eine weitgehend komplette Leistung und behielt mit 3:1 gegen den stärksten Widersacher um den Direktaufstieg die Oberhand. Nach diesem verdienten Sieg liegen die Blauweissen wieder mit sieben Punkte Vorsprung an der Spitze und haben die Türe zur Super League weit aufgestossen.

Nachdem kurz vor der Pause Dominik Schmid den Ausgleich erzielt hatte, folgte in der 51. Minute das Highlight es Abends, an dem wieder eine Handvoll Zuschauer zugelassen waren: Es war der Solo-Lauf von Shkelqim Demhasaj. Der GC Stürmer schnappte sich an der Cornerflagge gegen ordentliche Gegenwehr den Ball, überlistete den ersten Thuner, lief der Torauslinie entlang Richtung Tor, liess mit einen Haken den zweiten Thuner stehen, und auch der dritte Gegenspieler hatte keine Abwehrchance. Nachdem auch der vierte Thuner, Goalie Andreas Hirzel dem Grasshopper den Ball nicht streitig machen konnte, bediente dieser den vor dem Tor freistehenden Ermir Lenjani, der zum 2:1 traf. Der Jubel der rund 50 Zuschauer liess tausend Fans im Stadion vermuten. Demhasaj bereitete später auch noch den dritten GC Treffer (Pusic) vor, womit nach gut einer Stunde die Partie entschieden war. Auch Gäste-Trainer Carlos Bernegger, dessen Team ambitioniert aufgetreten war, musste nach dem Spiel gestehen, dass GC mit diesem Sieg die besten Chancen zum Direktaufstieg habe.

Bevor die Grasshopper das Erreichen ihren grossen Ziels, nach zwei Jahren Challenge-League wieder zu den "Grossen" zu zählen, feiern zu können, müssen sie sich in den verbleibenden fünf Partien noch folgenden Gegnern stellen und die nötigen Punkte holen: FC Aarau (Tabellen-Dritter, away), Stade-Lausanne-Ouchy (4., home), FC Winterthur (5., away), Xamax (9., away), SC Kriens (8., home). Daumendrücken ist angesagt!

 

UNIHOCKEY

GC in den Halbfinals ausgeschieden. In den Viertelfinal-Playoffs setzte sich das GC Team gegen Waldkirch-St.Gallen klar durch. Dann aber folgte die Überraschung in den Halbfinals. "NLA: 2 Spiele, 0 Siege - GC Unihockey patzt in der Halbfinalserie gründlich" titelte die Homepage von GC Amicitia am 5. April. Die Serie ging aber weiter - nicht zum Vorteil der Grasshopper. Nach einem kurzen "Zwischenhoch" mit einem GC Sieg folgten zwei weitere Niederlagen gegen den Vierten der Master-Round, was zur Folge hatte, dass die Grasshopper frühzeitig ausgeschieden sind. Den Superfinal mussten sie gestern am TV verfolgen – wenn sie denn wollten...

Immerhin kann die GC Sektion Unihockey wenigstens mit einem Cashback des Schweizer Unihockey-Verband rechnen. Der Verband zahlt den Klubs einen grossen Teil der geleisteten Spielabgaben zurück. Da in der Saison 2020/21 wegen der Coronavirus-Pandemie über alle Ligen hinweg fast 15'000 Spiele nicht stattfinden konnten, erhalten die Vereine über 1,3 Millionen Franken. «Für die Deckung der Kosten ist swiss unihockey auf die restlichen 30 Prozent angewiesen», schrieb der Verband in einem Communiqué. Ausserdem hat die Taskforce des Verbandes entschieden, die Schiedsrichter-Kontingentsbussen für die Saison 2020/21 einmalig um 50 Prozent zu senken.


HANDBALL

Arthur Brunner (30), promovierter Jurist, GC Handball-Nachwuchstrainer und internationaler Schiedsrichter leitete bereits als 18-Jähriger sein erstes NLA Spiel. Anschliessend gab's für seine Schiri-Karriere nur einen Weg – nach oben. Im Januar absolvierte er in Ägypten, zusammen mit seinem kongenialen Partner Morad Salah, den bisher dritten Einsatz an Weltmeisterschaften. Und jetzt hat das erfolgreiche Duo auch das nächste grosse Ziel erreicht: Arthur Brunner/Morad Salah wurden für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio berufen. Ursprünglich sollten die Olympischen Spiele vom 24. Juli bis 9. August 2020 stattfinden. Aufgrund der Corona-Krise entschied sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) zu einer Verschiebung um fast genau ein Jahr. Die Spiele beginnen nun am 23. Juli 2021 und enden am 8. August. Herzliche Gratulation.

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