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16.03.2020

Erstmals seit 2013 wieder Playoffs

Der Playoff-Viertelfinal gegen Kloten war ein Highlight. Und auch wenn die Derbyserie erwartungsgemäss verloren wurde: die Mannschaft darf auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken!
Die beiden Ausländer, der Amerikaner Ryan Hayes und der Schwede Victor Backman, konnten wie gewünscht ihre Scorerqualitäten unter Beweis stellen. Backman, der sich für das Team als Spielmacher entpuppt hat, fehlte aber leider mehrmals verletzt. Dafür war Hayes mit seinen Scorerpunkten umso wertvoller für die Mannschaft. Seiner Tradition entsprechend buchte er mehr Punkte, als er Spiele machte: 27 Tore / 25 Assists / 52 Punkte / 44 Spiele.

Liniger an der Nati-Bande

Der neue Cheftrainer Michael Liniger gilt als eines der grössten Trainertalente. Dabei helfen ihm sicher seine pädagogische Ausbildung und seine reiche Spielererfahrung. Bei den jüngsten Testspielen der Schweizer A-Nati gegen Deutschland, als Nationaltrainer Patrick Fischer vor allem auf junge Talente setzte und von der Lions-Organisation Dominic Diem, Justin Sigrist sowie Axel Simic aufgeboten hatte, durfte Liniger als Assistenztrainer mitwirken.
Von den Youngsters setzten sich bei den GCK Lions vor allem die Spieler mit Vertrag bei den ZSC Lions immer wieder positiv in Szene. Sie erkannten die Möglichkeit für mehr Einsatzzeit und Verantwortung und halfen so den Junglöwen. Allen voran waren dies Yannick Brüschweiler (drittbester Scorer), Justin Sigrist und Axel Simic. Durch den Ausfall von mehreren Verteidigern – zeitweise gar vier – kam Junior Noah Meier (17-jährig) regelmässig zum Einsatz. Der Jahrgang 2002 avancierte zur Entdeckung der Saison!
Von den Routiniers war Patrick Sidler längere Zeit verletzt, er lief zuletzt dann mit Gitter auf. Marc Geiger und Xeno Büsser konnten sich wie gewohnt auch offensiv gut in Szene setzen. Im Sturm waren die beiden Neuzuzüge Antonio Rizzello und Léonardo Fuhrer mit ihrer Erfahrung sowie Abgeklärtheit die erhoffte Verstärkung.

Torhüter spitze

Wolfgang Zürrer (23) konnte sich als Stammtorhüter durchsetzen und hat somit eine Reifeprüfung bestanden. Einmal glänzte er auch in der National League bei den ZSC Lions. Nach anfänglicher Verletzung stiess Robin Zumbühl dazu und überzeugte bei diversen Einsätzen ebenfalls. So verfügte Trainer Liniger über ein zuverlässiges Torhüterduo.
Auch dank deren sehr guten Leistungen, aber vor allem dank dem hervorragenden Spirit konnte die Mannschaft gegen die Gegner unter dem Strich die meisten Punkte holen und ab und zu auch Spitzenteams schlagen. Olten, Ajoie, Visp, Langenthal und Thurgau konnten mindestens einmal bezwungen werden. Nur gegen Kloten sah die Bilanz trotz drei knappen Niederlagen schlecht aus (0:12-Punkte und 1:9-Tore). Und gegen La Chaux-de-Fonds wurde der siebte Platz verspielt (1:11-Punkte).

«Konnten unseren Lohn ernten»

Insgesamt war es eine erfolgreiche Saison. Erstmals arbeitete Michael Liniger (40) von Beginn weg als Cheftrainer unseres Swiss League-Teams. «Ich habe mit Freude diese Herausforderung angenommen. Ich habe von diversen Trainern als Spieler viel gelernt und mir schon damals Gedanken gemacht, wie ich es gerne gehabt hätte. Nun konnte ich alle Erfahrungen einbringen, ein Team formen und die Spieler individuell fördern. Wir haben einen tollen Spirit, zudem wollte ich den Spielern Freude am Eishockeysport vermitteln. Jetzt konnten wir mit der Playoff-Qualifikation unseren Lohn ernten.»

Neue Saison planen

Im Anschluss an die Meisterschaft ist Sportchef Patrick Hager gefordert. Er muss zusammen mit Michael Liniger das Kader für die nächste Saison zusammenstellen. Wer bekommt einen Vertrag bei den ZSC Lions? Wer bleibt? Macht er mit denselben Ausländern weiter? Welche Junioren rücken nach? Eine ebenso interessante wie schwierige Aufgabe. Aber alle sind zuversichtlich. Die GCK Lions freuen sich schon jetzt auf 2020/2021 – erst recht nach dieser gelungenen Saison!