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10.10.2018

Hockeyschule: Gute Arbeit zahlt sich aus!

Fabio Schwarz, der Stufenleiter der Lions-Hockeyschule, ist erfreut: Zurzeit gibt es einen bemerkenswerten Anstieg der Übertritte von der Hockeyschule zu den Bambinis. 

Zwei Saisons lang können die Kinder zwischen vier und zehn Jahre in der Hockeyschule spielerisch das Eishockey erlernen, danach erfolgt der Klubbeitritt und es geht zu den Bambinis (oder je nach Alter bereits zu den Piccolos). Dass die Übertritte dieses Jahr bei 49 Prozent liegen, hat die GCK/ZSC Lions-Organisation nicht nur dem Meistertitel der ZSC Lions zu verdanken. Fabio Schwarz erklärt im Interview, warum die Hockeyschule so wichtig ist und warum es zu einem Anstieg gekommen ist.

Fabio Schwarz, es gab so viele Übertritte wie schon lange nicht mehr von der Hockeyschule zu den Bambinis. Welche Gründe siehst Du für diese positive Entwicklung?

Die Lions-Organisation macht einen super Job, mit allen die dazugehören – von den Kleinsten bis zu den Grössten, von der Geschäftsstelle bis zur sportlichen Leitung. Dies spricht sich rum und wo Gutes geschieht, wird Gutes erzählt. Von den bereits bestehenden Nachwuchsspielern wird sicher in den Schulen davon gesprochen. Dazu kommt, dass wir sehr viel in die Hockeyschulen investieren und schon dort sehr breit und auch absolut professionell aufgestellt sind.

Was zeichnet die Hockeyschule aus?

Es ist die Möglichkeit, ein erstes Mal Eishockey-Luft zu schnuppern. Von Oktober bis Februar kann man mit einem überschaubaren Aufwand (einmal pro Woche) erste Erfahrungen sammeln und in einem angenehmen Umfeld viel Spiel und Spass erleben.

Wie führt man die Kinder spielerisch zum Eishockey? Wie muss man sich eine Lektion vorstellen?

So ähnlich wie in der Spielgruppe oder im Kindergarten. Die technischen Elemente werden in Spielformen verpackt und so an die Kinder vermittelt, ohne dass sie merken, was sie überhaupt genau machen. Sie erlernen die Grundelemente dieses sehr anspruchsvollen Sports ohne trockene und für Kinder langweilige Drillformen. Die Trainer sind dabei sehr auschlaggebend. Man kann bei jemand anderem nur entfachen, was in einem selber brennt.

Welche Rolle spielen die grossen Stars der ersten Mannschaft in den Köpfen der Kinder? Eifern sie ihnen bereits in der Hockeyschule nach?

Ja und wie! Die Fantrikots mit all den Nummern und Namen unserer NL-Cracks sind allgegenwärtig und in den kleinen Matches, die wir jeweils machen, simulieren die Kinder immer mal wieder vergangene Spiele und Tore. Dazu kommt, dass wir mit einem Götti-System auch ab und zu einen Spieler live vor Ort auf dem Eis haben.

Hast Du schon einige Talente gesichtet?

Natürlich gibt es Kids, die bereits weiter sind als andere und auch mehr oder weniger Talent haben. Dies bezieht sich aber meist auf das Bewegungstalent oder das Auffassungstalent – also nicht spezifisch auf die Sportart. Wer früher anfängt oder mehr macht, ist technisch auch schneller besser. Der Prozess zum voll ausgebildeten Spieler ist allerdings sehr lang und umfänglich. In diesem Alter und auf dieser Stufe sieht man beispielsweise die Spielintelligenz noch nicht.

Wie geht es weiter bei den Bambinis?

Es wird zeitlich intensiver, da es mehr Trainingseinheiten gibt und Wettkämpfe an den Wochenenden dazukommen (Spiele und Turniere). Man bindet sich mit einem offiziellen Beitritt an den Klub und auch der finanzielle Aufwand steigt etwas an. Die Trainings werden anspruchsvoller gestaltet. Das Schöne: Mit einem eigenen, offiziellen Matchtrikot wird man zu einem echten Junglöwen und vertritt stolz die Klubfarben in der Hockey-Schweiz.

Hockeyschule
Kindergerechte Betreuung auf und neben dem Eis.
Jeweils von Oktober bis Februar
Orte: Dolder, Heuried, Oerlikon, Küsnacht
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