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22.06.2021

Talent-Schmiede und Spieler-Lieferant

Die Eishockeywelt hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Mit Hockeyschulen werden junge Buben und Mädchen schon im Alter ab vier Jahren zum Eishockey gelockt. Später steigen sie Stufe um Stufe bis vielleicht ganz nach oben. Für viele handelt es sich um Breitensport, der nach der Nachwuchsphase beendet ist oder bei einer Plausch-Mannschaft endet. Einige schaffen aber auch den Durchbruch. Die GCK/ZSC Lions sind für alle da.

Talenterfassung auf allen Stufen

Auf allen Nachwuchsstufen des GCK/ZSC Lions Nachwuchs werden schon früh die Talente erfasst und gefördert. Die letzte Stufe sind die Junioren U20-Elit. Dann erfolgt eine Entscheidung, ob der Spieler ins Farmteam GCK Lions in der Swiss League aufsteigen kann. Dort geht die Ausbildung weiter bis der Weg in Richtung National League führt, möglichst bei den ZSC Lions, sonst bei einem anderen Club der zwei höchsten Spielklassen. Falls es nicht reicht, bleibt immer noch das Partnerteam von Dübendorf in der dritthöchsten Klasse «MySports League», und es gibt wieder Platz für nachrückende Junioren.
Dazu Paddy Hager, Sportchef der GCK Lions: «In unserer fantastischen Organisation wird vieles richtig gemacht. Das primäre Ziel ist, Spieler für die ZSC Lions auszubilden. Falls es in der eigenen Organisation keinen Platz hat, bleibt der Weg zu einem anderen Klub. Zum Beispiel kämpften jüngst sieben Spieler aus unserer Organisation im Playoff-Final um den Schweizer Meistertitel, in den Halbfinals gar elf, die ZSC Lions ausgenommen.»

82 «Lions-Spieler» im Einsatz

In der abgelaufenen Saison spielten 82 Spieler, die bei den Lions ausgebildet wurden und/oder bei den GCK Lions waren, in der National League, Swiss League oder im Ausland: 12 bei den ZSC Lions, 16 bei den GCK Lions, 25 bei anderen NL-Clubs, 19 bei anderen SL-Clubs, 6 in der besten Liga der Welt (National Hockey League), 1 in Schweden und 3 haben zurzeit keinen Club.
Peter Zahner, CEO der Lions: «Von den vielen Talenten, die alle Stufen nach oben durchlaufen haben, können jedes Jahr einige bei den ZSC Lions bleiben. Andere finden einen anderen Club, auch weil sie gerne mal eine Luftveränderung wünschen. Diesen steht unsere Organisation immer offen für eine eventuelle Rückkehr. Andererseits haben wir Spieler mit ausserordentlicher Klubtreue.»

Spieler auch aus Partnerklubs

Im Lions-Nachwuchs wurden letzte Saison rund 700 Junioren ausgebildet. Auch von Partnerklubs wie Dübendorf, Wallisellen und Urdorf kommen Talente im Alter von 13 bis 15 Jahren nach der Grundausbildung zu den Lions. Dies ist auch das Ergebnis der Pyramide, die Ende der 90er-Jahre ins Leben gerufen wurde. Eine grosse Gruppe von festangestellten Trainern und Hilfstrainern sowie vielen Betreuern bildet auf allen Stufen die jungen Spieler aus.
Edgar Salis, Sportchef Nachwuchs: «Bei der Gründung der Lions-Organisation haben verdienstvolle Leute gute Arbeit mit Weitsicht geleistet. Mit der Pyramide werden auf allen Stufen die Spieler ausgebildet. Dass in den letzten zehn Jahren so viele Spieler auf höchster Stufe spielen konnten, ist ein Qualitätssiegel für die Organisation und dient der gesamten Hockey-Schweiz.»

Hochmotivierter Staff

Die Lions-Organisation darf stolz sein auf ihre Nachwuchsarbeit, auf die Förderung von jungen Talenten und dadurch als Lieferant von vielen Spielern für die gesamte Hockey-Schweiz zu dienen. Alle in dieser grossartigen Organisation Tätigen sind hoch motiviert und freuen sich, ein Teil davon zu sein. Ein grosses Ziel ist auch die eigene Swiss Life Arena in Altstetten, die den Lions einen kräftigen Schub geben wird.

Wo sind sie heute?

Eine Auswahl an Spielern, die bei den Lions ausgebildet wurden und/oder bei den GCK Lions spielten:

ZSC Lions, National League

Sven Andrighetto, Chris und Phil Baltisberger, Tim Berni (neu NHL, Columbus Blue Jackets), Yannick Brüschweiler (neu Rapperswil), Dominik Diem, Lukas Flüeler, Captain Patrick Geering, Noah Meier, Raphael Prassl (neu Davos), Willy Riedi, Reto Schäppi, Justin Sigrist, Kaj Suter.

6 NHL-Spieler

Kevin Fiala (Jg. 1996, Minnesota Wild), Dean Kukan (1993, Columbus Blue Jackets), Philipp Kurashev (1999, Chicago Blackhawks), Denis Malgin (1997, Toronto Maple Leafs), Jonas Siegenthaler (1997, New Jersey Devils), Pius Suter (1996, Chicago Blackhawks).

6 NL-Torhüter

Reto Berra (1987, Fribourg-Gottéron), Luca Boltshauser (1993, Lausanne), Leonardo Genoni (1987, Zug, zuvor Davos, Bern), Melvin Nyffeler (1994, Rapperswil), Niklas Schlegel (1994, Lugano, zuvor Bern), Tim Wolf (Ajoie).

Jérôme Bachofner (Jg. 1996)
Stürmer EV Zug

Eric Blum (1986)
Verteidiger SC Bern, lange in der Schweizer Nati

Luca Cunti (1989)
Stürmer und Topscorer EHC Biel, lange in der Schweizer Nati

Cédric Hächler (1993)
Verteidiger HC Ambri-Piotta, zuvor Rapperswil, Biel

Roger Karrer (1997)
Verteidiger Genève-Servette HC

Mike Künzle (1993)
Stürmer EHC Biel

Larri Leeger (1986)
Verteidiger SCL Tigers, zuvor Zug, Fribourg, Lausanne

Sven Senteler (1996)
Stürmer EV Zug