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24.07.2020

Die KEK soll saniert werden

Die Kunsteisbahn Küsnacht, liebevoll einfach KEK genannt, wurde auf die Saison 1962/63 eröffnet. Das erste Eisfeld befand sich dort, wo heute die Curlinghalle steht. Der SC Küsnacht war ein beliebter Dorfklub, der es kurz danach in die Nationalliga B schaffte und dort elf Jahre spielte. Zuschauerzahlen von zum Beispiel 2300 gegen den SC Rapperswil-Jona bildeten stets eine grosse Kulisse.

Die Technik muss erneuert werden

1994 wurde als Ergänzung der Anlage eine Eishalle gebaut, immer noch basierend auf der alten technischen Einrichtung. In den letzten Jahren bestand stets die Befürchtung, dass ein technischer Defekt die Anlage stilllegen würde. Einige Komponenten konnten revidiert werden. Doch jetzt ist eine grössere Sanierung nötig. Insgesamt wird das Gesamtprojekt in der Grössenordnung von 19,5 Millionen Franken liegen. Davon übernehmen die Lions rund 3,1 Millionen für das zusätzliche Gebäude. Dafür findet in diesem Herbst eine Volksabstimmung statt. Auch die Curlinghalle und das Aussenfeld sind an die gesamte Technik angeschlossen.

Grosse Bedeutung für die Jugend

Nach der Fusion der Nachwuchsabteilungen des SC Küsnacht und des Grasshopper Club 1998 gewann die KEK für die künftige Organisation der GCK Lions eine grosse Bedeutung. Nebst dem Eislaufklub, der gar international eine Bedeutung hat und immer wieder grosse Talente hervorbringt, belegen vor allem die Nachwuchsteams der GCK Lions das Küsnachter Eis. Gemäss Leiter Administration Sergio Soguel wird das Eis durch den Nachwuchs bis zu zehn Stunden pro Tag ausgelastet, während der Woche oft schon ab 6 Uhr morgens für Trainings, am Wochenende oft auch für Spiele. Dazu kommen das Training und die Spiele des Swiss League-Teams der GCK Lions. Zudem finden jeweils auf dem Aussenfeld Veranstaltungen für Eisstock-Schiessen statt. Der öffentliche Eislauf und das «Chneble», Eishockey für das Publikum, haben grosse Bedeutung.

Bessere Infrastruktur für die Lions

Gleichzeitig mit dem Sanierungsprojekt der Gemeine Küsnacht zur Werterhaltung und zum Weiterbetrieb der KEK, besteht ein separates Projekt der Lions für eine bessere Infrastruktur. Im Süden der Anlage entsteht ein Gebäude mit Büros, Garderoben und weiteren benötigten Räumen, die durch die Lions finanziert werden. Dadurch wird eine bessere Infrastruktur für den gesamten Betrieb erreicht. Dieses Projekt liegt in der Region von 2,6 bis 3 Millionen Franken. Wie schon bei der Erstellung der Eishalle engagiert sich Lions-Präsident und Küsnachter Einwohner Walter Frey in dieser Angelegenheit enorm für die Anlagen des Nachwuchses.

Bisherige Räumlichkeiten

Ein Herzstück auf der KEK ist der Klubraum, der während den Swiss League-Spielen für den Montag Club – Puck d’Or und einige Gäste reserviert ist. Während den Trainings und den Nachwuchsspielen halten sich oft auch Eltern dort auf. Wichtig ist ebenfalls «Frischi’s Reich». Da sitzt der Administrator, Verantwortliche für die Platzorganisation, Turnierorganisator Manfred Frischknecht. Auch einige Trainer, die vorwiegend auf der KEK ihre Trainings veranstalten, bereiten sich dort vor.
Auf der anderen Seite befindet sich das klubeigene Restaurant (N)Ice-Rink. Dort arbeiten Funktionäre während den Swiss League-Spielen mit dem Grill und den Getränke-Apparaten. Dieses steht auch dem öffentlichen Publikum zur Verfügung. Dies alles wird mit der Renovation für die Zukunft verbessert. Die GCK Lions freuen sich sehr auf die neue Zeit auf der KEK!

Aufruf an die Stimmberechtigten

Im Namen des Eissports, des SC Küsnacht, der zahlreichen Nachwuchsspieler der GCK Lions, des Eislauf Club Küsnacht, des Curling Club Küsnacht und der Liebhaber des Eisstock-Schiessens bitten wir Sie von ganzem Herzen, diese Vorlage zur Sanierung und Erhaltung der KEK am 27. September an der Urne gutzuheissen. Die KEK gehört traditionell zu Küsnacht wie der Zürichsee. Herzlichen Dank!