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26.12.2019

Guter Spirit – gemeinsam in die Playoffs

Der neue Headcoach Michael Liniger ist «sehr happy» mit seiner neuen Aufgabe als Cheftrainer des Swiss League-Teams. Es war für ihn eine schöne Aufgabe, aber auch eine grosse Herausforderung, von Beginn weg die Saison zu planen. Er bezeichnet die gesamte Vorbereitung als aufwendig, also die ganze Planung von A bis Z, die Trainingspläne, das Eistraining, die Zusammenarbeit des ganzen Teams.

Neue Struktur hält Einzug

Die Lions-Organisation zieht eine neue Struktur von oben bis unten durch: Im taktischen Bereich, im Trainingsaufbau und in der Kommunikation zwischen den verschiedenen Stufen wird in Weiterbildungen ein neues Konzept verfolgt. Liniger bezeichnet diese Zusammenarbeit und die Kontakte mit den anderen Trainern von der National League bis zum Nachwuchs als spannend und befruchtend. Ein roter Faden entsteht. Viel Einzelstudium, zum Beispiel von Videoszenen, aber auch der Teamgeist und die Winner-Mentalität werden vermittelt. So können Spieler auf verschiedenen Stufen eingesetzt werden und finden sich schnell zurecht.

Routiniers, Ausländer, Junge

Erstaunlich ist, dass im Vergleich zu den Vorjahren keine eigentlichen Junioren (unter 20 Jahren) im Kader der GCK Lions stehen. Dies heisst aber nicht, dass bei Bedarf nicht auf Kräfte aus den U20-Elit zurückgegriffen werden kann.

Die beiden Ausländer des Vorjahres, der Amerikaner Ryan Hayes (immer mehr Scorerpunkte als Spiele) und der Schwede Victor Backman (ein Spielmacher) führen das Team auch in diesem Jahr. Ihnen zur Seite stehen die vier Routiniers Patrick Sidler (zurzeit länger verletzt), Marc Geiger, Xeno Büsser und neu Antonio Rizzello (Captain, kam von den SCRJ Lakers und besitzt viel National League Erfahrung). Dazu spielen meist die vier jungen Spieler, die bei den ZSC Lions einen Vertrag besitzen, aber dort wenig Einsatzzeit bekommen, in der Swiss League. Alexander Braun (Siegestor gegen Leader Ajoie), Yannick Brüschweiler (brilliert an der Seite der Ausländer), Mattia Hinterkircher (stabile Leistungen, auch Vorbild für die jungen Spieler) und ab und zu auch Justin Sigrist sind immer echte Verstärkungen bei den GCK Lions. Es ist erfreulich, dass diese sich auch im Farmteam voll einsetzen.

Assistenztrainer Peter Andersson

Michael Liniger ist überglücklich, mit dem Schweden Peter Andersson zusammen das Trainerduo bilden zu können. «Wir haben die gleiche Ansicht über Eishockey. Er leistet eine super Arbeit!» Peter Andersson war ein Schwedischer Verteidiger, der in der schwedischen Division 1, in der NHL (Washington), der AHL sowie in der Schweiz bei Zug (zusammen mit Sportchef Paddy Hager) und Lugano spielte. Ab 2006 war er Assistenztrainer bei diversen Mannschaften, unter anderem in Langnau. Vor allem in den beiden Jahren in der AHL lernte der Schwede viele junge Talente kennen und viel über die Arbeit mit jungen Spielern. Die Arbeit mit dem Headcoach ist gut aufgeteilt. Andersson ist verantwortlich für die Verteidiger. Im Training betreut er das Boxplay und arbeitet vor allem am Verhalten ohne Scheibe. Zusammen mit Michael Liniger betreibt er individuelles Video-Studium mit den Spielern.
Andersson ist verheiratet mit Carin, die ihn oft in der Schweiz besucht, aber ihren guten Job in Schweden nicht aufgeben will. Sohn und Tochter sind erwachsen und leben in Stockholm.

Playoffs erreichen

Schon sieben Mal in Folge haben die GCK Lions die Playoffs verpasst, in den letzten Jahren immer sehr knapp. Diesmal soll es gelingen! Dafür ist der Spirit in der ganzen Organisation sehr gut. Gemeinsam will man stark sein. Der Wille ist jedenfalls vorhanden. Härteste Gegner um den achten Schlussrang in der Qualifikation sind die beiden anderen Farm-Teams EVZ Academy und Ticino Rockets sowie Winterthur und Liga-Neuling Sierre.

Es sei daran erinnert, dass alle Saisonkarten der ZSC Lions auch auf der KEK in Küsnacht Gültigkeit haben. Es lohnt sich sicher, auch einmal die jungen Talente in Aktion zu sehen!